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Neuen Beitrag zum Thema schreibenzurück
 
Thema: Wow was war denn in Stralsund los 44:8(19:4)
verfasst am 07.02.2010 um 21:44:11 von MaGa Fan
 
American Badass schrieb am 08.02.2010 um 15:48:02
hier der Bericht der Stralsunder dazu... erstaunlich!!!

Handballer untermauern Spitzenstellung
Auch im 11. Ligaspiel hintereinander ließen die Oberligisten des SHV dem Gegner keine Chance. Sie gewannen gegen HSG Greifswald mit 44:8.

Ungewohnt viele freie Plätze gab es beim gestrigen Heimspiel der Stralsunder Oberliga-Handballer in der Diesterweg-Halle. Zu Gast beim SHV war die HSG Greifswald. Die Gäste bekamen einmal mehr die Dominanz der Sundstädter in dieser Saison zu spüren und lagen bereits zur Pause mit 19:4 im Hintertreffen.

Stralsund begann mit Enrico Ney im Tor, Tom Härtel und Eric Hoffmann auf den Außenbahnen, Martin Brandt, Karsten Ganschow und Benny Lindt im Aufbau, sowie Kapitän Markus Dau am Kreis. Schon früh war klar, dass die HSG kein ebenbürtiger Gegner an diesem Tage war. Einfallslos, mit vielen Fehlpässen und oftmals mit Zeitspiel bestraft, kamen die Gäste in Halbzeit eins gerade mal zu vier Toren. Das spricht Bände und ist ein klares Indiz dafür, dass Greifswald in allen Belangen unterlegen war.

Nur beim 1:1 waren die Gäste auf Augenhöhe. Im Anschluss setzte sich Stralsund über die Stationen 9:2 und 15:3 zum Halbzeitstand ab. Der SHV nutzte die Schwächen der Gäste eiskalt aus, ohne zu irgendeinen Zeitpunkt der Begegnung sein Potenzial abrufen zu müssen. Spätestens in der zweiten Hälfte überrollte der Gastgeber die HSG vollends. Konter um Konter rollte auf das Gästetor. Greifswald bekam kein Bein auf den Boden. So ging das Torewerfen munter weiter. Stralsund zog immer weiter davon und führte beim 24:4 durch Steve Marschall erstmalig mit 20 Toren Unterschied. Doch es ging noch weiter. Kapitän Markus Dau war es vorbehalten, mit seinem Treffer zum 38:8 den Abstand auf dreißig anwachsen zu lassen.

In der zweiten Hälfte konnte sich vor allem auch Torhüter Tom Korth mehrfach auszeichnen, der unter anderem drei Strafwürfe abwehrte. Die erfolgreichsten Stralsunder Torschützen waren Martin Brandt mit acht Treffern, wie auch im Hinspiel, Markus Dau, Tim Schieschang und Eric Hoffmann mit sieben Toren. Ein verdienter, nicht überzubewertender 44:8-Sieg gegen schwache Gäste. (INA KNODEL)
 
American Badass schrieb am 08.02.2010 um 15:49:37
und hier die Stellung von Greifswald
Vom Stralsunder HV ausgekontert
Stralsunder HV - Handball SG Greifswald 44:8 (19:4)

Die wohl höchste Niederlage in der bisherigen Oberligageschichte mussten am vergangenen Sonntag die Spieler der Handball SG Greifswald hinnehmen. Mit 36 Toren Unterschied unterlagen sie beim Ligaprimus in Stralsund. Vor der Partie war allen Greifswaldern klar, dass man in Stralsund nicht gewinnen kann, aber dass man derart unter die Räder kommt, hatte wohl keiner erwartet. Dabei hatten sich die Greifswalder extra auf die Partie vorbereitet und eine offensive 4-2-Deckung als probates Mittel gegen die angriffsstarken Stralsunder ausgewählt. Anfangs schien das sogar zu funktionieren. Beim 4:2 in der 9. Minute war man eigentlich noch ganz gut im Spiel. Doch dann gelang den Greifswaldern nichts mehr. Bis zum Halbzeitpfiff brachte man es auf 13 Fehlwürfe! Auch wenn bei einigen Würfen der Pfosten getroffen wurde, konnte man erkennen, dass die Greifswalder an diesem Tag nicht den Hauch einer Chance hatten. Sie fanden einfach kein Mittel die äußerst kompakt agierende Stralsunder Abwehr zu knacken. So rieb man sich in Einzelaktionen auf, die nicht zum Erfolg führten. Die Stralsunder nutzten die gehaltenen oder abgeprallten Bälle zu einem furiosen Konterspiel. Binnen weniger Minuten setzten sie sich so auf 12:2 ab (20. Minute). Bis zur Pause vergrößerte sich der Rückstand bis auf 15 Tore (19:4). Dass die Partie entschieden war, war allen Aktiven schon vor der Pausenbesprechung klar. Doch leider fand man auch keine neuen Impulse für den zweiten Durchgang.

So begann die zweite Halbzeit, wie die erste aufgehört hatte. Völlig ideenlos im Angriff lud man den Gastgeber förmlich zum Kontern ein. Nun kamen allerdings zu reichlichen Fehlwürfen auch noch technische Fehler hinzu. Das Greifswalder Angriffspiel fand eigentlich gar nicht statt. Zu ungefährlich wurde agiert, wenn man versuchte, den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen. Auf der anderen Seite konnten die Stralsunder ihre ganze Kraft für die Abwehrarbeit sparen, denn mehr als 30 Tore wurden durch erfolgreich abgeschlossene Konter erzielt. Über die Zwischenstände 29:6 und 34:8 fuhren die Stralsunder beim 44:8 ihren höchsten Sieg der Saison ein. Für die Greifswalder heißt es nun diese mehr als deutliche Niederlage möglichst schnell wieder aus den Köpfen zu bekommen, denn am nächsten Wochenende bestreiten sie nämlich eines der wichtigsten Spiele im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Gast ist dann mit dem HV Altentreptow der Träger der roten Laterne in der Sporthalle I. Bei einem Erfolg könnten die Hansestädter 8 Punkte zwischen sich und den Altentreptowern bringen.
 
 
  
  
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